Kinderhandy
Die Auswahl an Kinderhandys auf dem Markt wächst stetig, und einen Überblick zu halten wird für den Laien schwer. Was unterscheidet ein Kinderhandy von einem Erwachsenenhandy? Worauf müssen Sie beim Kauf achten? Was sollte vor dem Gebrauch des Handys eingestellt werden?
Es gibt günstige Geräte, die als Kinderhandy deklariert und vom Erscheinungsbild her auch kindgerecht aufbereitet sind: Bunte Geräteschalen mit Micky Maus, Donald, Sponge Bob und Co. Doch ein vernünftiges Kinderhandy sollte nicht nur hübsch aussehen, sondern vor allem über einige wichtige Einstellmöglichkeiten und Gerätespezifikationen verfügen.
Sinnvoll ist es, wenn Sie festlegen können, von welchen Telefonnummern aus das Gerät angerufen werden und welche Nummern das Kind selbst anrufen kann. Diese Nummern sollten nur diejenigen sein, die auch im Telefonbuch des Handys eingespeichert sind.
Die jugendlichen Nutzer sollen nicht wahllos Kontakte hinzufügen können, somit ist es wichtig, dass das Kinderhandy über zwei getrennte Nutzungsbereiche verfügt: Den normalen Kinderbereich, und den Erwachsenen- oder Administrationsbereich, den nur Sie mit einem speziellen Pin bedienen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Ortungsmöglichkeit, um im Notfall über SMS herausfinden zu können, wo sich Ihr Kind befindet. Die Geräte unterscheiden sich jedoch in der Art der Ortung. Manche Kinderhandys nutzen die Mobilfunkortung über Sendemasten, die den Aufenthaltsort des Kindes nur annäherungsweise bestimmt.
Teurere Geärte verfügen über ein GPS-Modul, mit dem der exakte Aufenthaltsort (zumindest beim Aufenthalt im Freien) per SMS von den Eltern abgefragt werden kann.
Achten Sie bei beiden Gerätetypen darauf, dass Sie “erlaubte Zonen” einrichten können, wie zum Beispiel den Kindergarten, die Schule, den Spielplatz oder die Großeltern. “Erlaubte Zonen” sind Orte, bei denen Sie wissen, dass sich Ihr Kind dort zurzeit aufhält.
Ein gutes Kinderhandy erhalten Sie in der Preiskategorie zwischen 80,- und 130,- Euro.

22. Februar 2012
Kinderhandy