Das Notrufhandy

ID-10029567Viele Senioren werden von ihren Familien mit sogenannten Notrufhandys ausgestattet. Diese sehr leicht zu bedienenden mobilen Telefone sollen es der älteren Person ermöglich in einer Notfallsituation, wie bei einem Sturz, den Notarzt oder die Verwandten zu Hilfe holen zu können. Hierzu reicht es allerdings nicht, das Notrufhandy für Oma und Opa an Weihnachten unter den Christbaum zu legen. Damit der Rettungseinsatz im Ernstfall reibungslos funktionieren kann, müssen diverse Vorkehrungen getroffen werden.

Übung macht den Meister

Am wichtigsten ist es den hilfsbedürftigen Menschen eine ausführliche Einweisung in den Gebrauch des Notfallshandys zu geben. Die überdurchschnittliche Größe der Tasten und des Displays ermöglichen ein leichtes Ablesen und Betätigen der Anrufe. Dennoch muss jeder Schritt mit dem Senior vorher geübt werden Am besten geschieht dies durch Probetelefonate. Auf der sogenannten Notruftaste können mehrere Rufnummern gespeichert werden. Neben den allgemeinen Notrufen für Feuerwehr und Polizei (112 und 110) sollten auch die Rufnummern der Verwandten gespeichert werden, die möglichst schnell erreichbar sind. Zudem sollte der Benutzer sich angewöhnen, das Notrufhandy immer in Reichweite, am besten also am Körper, mit sich zu führen.

Funktionalität regelmäßig überprüfen

Ein nicht funktionsfähiges Notrufhandy kann im Ernstfall gravierende Folgen für den Betroffenen haben. Deswegen muss das Gerät regelmäßig auf seine Funktionstüchtigkeit überprüft werden. So muss die SIM-Karte aktiviert sein und ausreichendes Guthaben vorhanden sein. Die staatlichen Notrufnummern lassen sich allerdings auch mit leerem Guthaben anrufen. Zudem muss der Akku des Notrufhandys regelmäßig aufgeladen werden. Eine Ladestation, in die man das Telefon täglich nachts neben dem Nachtschrank hineinstellt, ist ideal.

Bild: Image courtesy of Ambro / FreeDigitalPhotos.net

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