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Handy von E-Plus

02. Mai 2007

Allgemein

Das dritte deutsche Mobilfunknetz mit digitaler Technik wird offiziell als E1 bezeichnet und wird vom Betreiber E Plus benutzt, um damit Gespräche auf dem Handy zu ermöglichen. Das im 1800 MHz-Band sendende E Plus Netz ist mit dem 900 MHz-Netz im wesentlichen identisch. Durch einen größeren Frequenzbereich (1.725 bis 1.780 MHz bzw. 1.820 bis 1.875 MHz) können etwa doppelt so viele Übertragungen wie beim D-Netz zustande kommen. 1993 erhielt der Zusammenschluss von Thyssen Telecom und Vebacom die erste E-Lizenz und war damit der zweite private Handynetzbetreiber in der Bundesrepublik, gefolgt vom späteren O2 im Jahr 1997.

E Plus ermöglichte zusätzliche Kapazitäten freizumachen, damit es nicht zu einem Engpass beim zu erwartenden Ansturm auf den Mobilfunkbereich kommen konnte und die ab Mitte der 90er Jahre explodierenden Nutzerzahlen versorgen zu können. Ein Handy für das E Plus Netz ist normalerweise ein sog. Dualband-Mobiltelefon oder eines mit Kompatibilität für weitere Frequenzen, wodurch es sogar weltweit verwendet werden kann. Immer mehr Hersteller bauen in ihre Modelle die entsprechende Technik ein, um nicht unterschiedliche Geräte für jedes Land anbieten zu müssen. E-Plus erreichte im Jahr 1998 bereits technisch gesehen fast alle Gebiete in Deutschland und der große Vorteil dieses Frequenzbandes ist die Tatsache, dass nur maximal 1 Watt Sendeleistung benötigt wird.

Allerdings braucht man für die Übertragung mehr Empfangsstationen als beim D-Netz. Da letzteres immer noch über deutlich mehr Kunden verfügt, betreiben T-Mobile und Vodafone trotzdem deutlich mehr Sendeanlagen in ihren D-Netzen. Ein E Plus Handy erhält man heute in der Regel mit einem Nutzungsvertrag, der eine gewisse Bindungsfrist aufweist und dafür aber ein subventioniertes Mobiltelefon zu äußerst attraktiven Konditionen beinhaltet.

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