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Handy billig

02. Mai 2007

Allgemein

Wenn Sie ein Handy billig bekommen möchten, können Sie bei einem neuen Gerät am besten im Internet danach suchen. Und zwar bei den bekannten bzw. seriösen Händlern. Diese liefern aktuelle Geräte zu interessanten Preisen. Wenn Sie es noch etwas preiswerter wünschen, können sie anhand von speziellen Suchmaschinen echte Schnäppchen finden.

Allerdings ist billig nicht immer gleich günstig, denn manche besonders preiswerten Mobiltelefone überzeugen qualitativ nicht bzw. bieten nur einen Teil der Funktionen von hochwertigeren Modellen. Gerade No-Name-Hersteller aus Fernost versuchen immer mehr bei uns auf den Markt zu drängen, sie bieten billigste Geräte an, die im Internet in den Datentabellen zwar über gute Werte verfügen und auf den Fotos ansprechend aussehen, in der Praxis können Sie aber nicht mit den jeweiligen Pendants der großen Hersteller mithalten.

Wer beim Handykauf sparen möchte, kann auch bei Internetauktionen billig an ein Gerät kommen. Neben verschiedenen Angeboten von Händler finden sich hier auch viele private Verkäufer, die gebrauchte Modelle verscherbeln. Oft stammen die Handys aus einer Vertragsverlängerung und wurden durch eine Subventionierung des Netzbetreibers sehr günstig gekauft, entsperrt und schließlich weitergegeben. Auf diese Art und Weise verdient der bisherige Besitzer ein paar Euro und der zukünftige Eigentümer erhält ein praktisch fabrikneues Modell. Allerdings erlischt mit dem Entfernen des SIM-Locks auch die Garantie des Netzbetreibers bzw. Herstellers, wodurch man im Fall einer Reklamation schlechte Karten hat.

Die meisten privaten Auktionsanbieter schließen auch in den Biet-Bedingungen eine Haftung für solche Handys dezidiert aus und bieten nicht einmal eine Rückgabemöglichkeit, falls das betreffende Modell nicht den Vorstellungen des Höchstbieters entspricht. Hier ist also Vorsicht geboten und man sollte sich bereits vor der Abgabe eines Gebots über den Verkäufer informieren. Das geschieht anhand der bisherigen Bewertungen, die Aufschluss über die Zuverlässigkeit geben. Gelegentlich kann man in Auktionshäusern wirklich ein Handy billig kaufen, besonders wenn der Anbieter Fehler in der Gestaltung des Angebots macht. Oft passieren beispielsweise Tippfehler oder falsche Kategoriezuordnungen, weshalb das Mobiltelefon vom Großteil der potenziellen Kunden gar nicht gefunden wird. Es werden auch weniger Bieter erreicht, wenn das Angebot zu einer ungewöhnlichen Zeit ausläuft, etwa mitten in der Nacht. Dadurch steigen die Chancen, ein Schnäppchen zu ergattern, denn der Großteil der Auktionsteilnehmer steigt erst in den letzten paar Stunden oder sogar Minuten ins „Geschehen“ ein.

Nicht blenden lassen darf man sich bei Internetauktionen von billigen Artikeln, die dann künstlich durch überhöhte Versandkosten verteuert werden. Gerade ausländische Verkäufer verlangen hier gerne deutlich mehr, als eigentlich gerechtfertigt ist. Außerdem hat man bei Versendern aus „exotischen“ Ländern immer ein gewisses Risiko, dass man einerseits das Geld überweist und andererseits dann keine Ware bekommt. Selbst wenn die Bewertungen (bisher) positiv sind. Das Durchsetzen von rechtlichen Schritten gegen ausländische Anbieter ist in der Regel sehr kompliziert und ausgesprochen kostspielig.

Grundsätzlich wird jeder seriöse Händler im Zweifel auch eine Lieferung unter Einschaltung eines Treuhanddienstes zustimmen. Hier erhält man gegen eine geringe Gebühr die Sicherheit, dass man nicht betrogen wird. Konkret bezahlt der Kunde zuerst an den Treuhänder, dann versendet der Verkäufer und wenn alles mit dem Handy oder anderen Artikel in Ordnung ist, bekommt er dann das Geld überwiesen.

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