Bei einem Handy des Netzbetreibers D1 handelt es sich um ein Gerät, das beim Provider T-Mobile (früher DeTeMobil bzw. “T-D1″) registriert ist. Das Telefon verfügt in der Regel über einen sog. SIM-Lock. Dadurch kann es nicht so einfach ohne Entsperrung in einem anderen Netz verwendet werden. Dieser Schutz wird von den Telekom-Unternehmen angebracht, weil die meisten Handys beim Verkauf stark subventioniert werden, um Kunden längerfristig zu binden.

Selbstverständlich bietet ein Handy von D1 alle modernen Funktionen, denn kein Netzbetreiber kann heute mit veralteten Modellen reüssieren. Die Kunden verlangen einen gewissen Standard, weshalb T-Mobile mit seinem D1-Netz darauf angewiesen ist, Top-Handys zu günstigen Konditionen in Verbindung mit dem passenden Service zu bieten. Bei D1 handelt es sich um das erste deutsche Digital-Handynetz, das auf die Mobilfunkaktivitäten der deutschen Bundespost bzw. Telekom zurückgeht. Zu Beginn des kommerziellen Betriebs funkten die Handys bei D1 nur im 900 MHz Band, später erweiterte T-Mobile auf die 1800er Frequenz. Ab 2002 wurde auch UMTS eingesetzt, um größere Datenmengen schnell und zuverlässig übertragen zu können.

Da D1 nach wie vor das am meisten genutzte Netz in Deutschland ist, ist die Nachfrage nach entsprechenden Handys groß. Übrigens gibt es auch eine große Anzahl von Drittanbietern, die auf das D1-Netz zugreifen und selbst als „virtuelle“ Provider auftreten. Mit einem solchen Handy befindet man sich also selbst im Netz von D1, verwendet aber den Betreiber T-Mobile selbst unter Umständen gar nicht.

Ähnlich wie beim Genion-Tarif gibt es bei T-Mobile unter dem Namen @home das Festnetz mit dem D1-Handy zu verknüpfen, wodurch besonders günstige Gespräche möglich sind. Grundsätzlich muss eine Mobiltelefon dafür nicht besonders technisch ausgestattet sein, die Abwicklung erfolgt hier bequem über das D1-Netz, wobei es Handys gibt, die als „Homephone“ nur in der Homezone funktionieren.

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