Mehr Musik im Internet – Musikstreaming für Smartphone & Co im Vergleich

ID-100170403Seit der Erfindung des Internets finden sich im Web immer wieder neue Ideen, um ohne Probleme Musik zu hören. Vieles passiert illegal oder in schlechter Qualität. Das kann einer der Gründe sein, warum sich seit einigen Jahren die Streamingdienste für Musik weltweit durchgesetzt haben. Das Prinzip ist einfach: Für wenig Geld gibt es die Möglichkeit Musik anzuhören und in neuen Alben reinzuschnuppern. Viele Dienste kann man auch kostenlos nutzen, allerdings ist das immer mit Werbung verbunden. Diese legale Art und Weise über Millionen Songs zu hören und zu genießen schafft den Anbietern, sowie den Kunden einen großen Vorteil. Da es mittlerweile eine ganze Flut von Streamingdiensten im World Wide Web gibt, hat die Webseite Crinox.com eine Übersicht zu Spotify & Co. erstellt. Das Webportal Crinox, testet und bewertet Webseiten und Apps für das Smartphone. Außerdem beschäftigten sie sich intensiv mit neuen Startups im Internet und sind immer auf der Suche nach Neuigkeiten und Trends. Mit der Übersicht der Musik-Streamingdienste kann man nun leicht zwischen den Anbietern vergleichen.

Zu dem wohl berühmtesten Dienst gehört Spotify. Weltweit dürfen sie schon von einer Useranzahl von über 24 Millionen reden. Bisher kann nur Deezer mit 26 Millionen Mitgliedern diese Zahl toppen. Beide sind ähnlich aufgebaut. Die Kosten belaufen sich bei beiden Anbietern zwischen 4,99 ¬ und 9,99 ¬ im Monat. Bei der kostenlosen Version werden regelmäßig kurze Werbeeinblendungen gezeigt. Im Aspekt Qualität punktet jedoch eher Deezer mit einer Datenrate von 320 kBit/s, sowie der Dienst WiMP. WiMP unterscheidet sich von den beiden Größen im Streaming-Geschäft, Deezer und Spotify, da es hier keine Free-Version gibt und man monatlichen 4,99 ¬ bezahlen muss. Genauso wie seine Konkurrenten Napster und Simfy, die alle bei Preisen bis 9,99 ¬ liegen. Außerdem bieten diese Anbieter, anders als Spotify und Deezer, keinen Webplayer an. Dennoch kann man bei allen Diensten die Musikauswahl auf dem PC und allen mobilen Endgeräten hören. Die große Anzahl von Songs, bei allen Plattformen über 20 Millionen Songs (bei Deezer sogar über 25 Millionen Songs), macht uns möglich Playlisten mit unseren Lieblingssongs, oder -Bands zu erstellen. Zudem gibt es als unerfahrener User die Möglichkeit mit einer Testphase die Streamingdienste für einen begrenzten Zeitraum (meistens zwischen 15 und 30 Tagen) zu entdecken.

Da Crinox sich über diese Fakten hinaus mit dem Streaminganbieter Spotify beschäftigt hat, veröffentlichte die Webseite ein Interview mit Stefan Zilch, Geschäftsführer von Spotify. Unter anderem wurden die Fragen geklärt, in wie vielen Ländern Spotify vertreten ist und wie die Zusammenarbeit mit den Künstlern entsteht. Der Musik-Streamingdienst ist international auf der ganzen Welt verfügbar. Insgesamt zählt Spotify in 28 Ländern Mitglieder und Kunden. Damit auch jeder Kunde seinen Lieblingsinterpreten hören kann, gibt es Verträge zwischen Spotify und den Plattenlabels oder auch privaten Künstlern. Sie stellen ihre Musik der Plattform und damit über 20 Millionen Musikliebhaber zur Verfügung, im Gegenzug erhalten sie 70 % der Einnahmen von Spotify. Weitere interessante Fragen werden auf Crinox geklärt.

Bild: Image courtesy of Sira Anamwong / FreeDigitalPhotos.net

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