Smartphone-Hype – ist er gerechtfertigt?

ID-100168534Smartphones sind zu einer echten Wissenschaft geworden. Um sich heutzutage im Bereich Mobilfunk und Technik-Innovation richtig auszukennen, muss man nur den Elektronikteil in den Tageszeitungen überfliegen, denn Handys sind jede Woche aufs Neue in aller Munde. Besonders die Berichte über neue Modelle der Marktführer wie Samsung, Apple und Huawei erreichen nicht nur Branchen-Interessierte, sondern einen großen Querschnitt der Bevölkerung.

So wurde erst vor kurzem das neue Samsung Galaxy S5 vorgestellt. Dieses ist bereits erhältlich. Sogar die ersten Praxis Tests gibt es für das High-End Smartphone. Es soll einen billigeren Startpreis haben, als ihn das S4 vor einem Jahr hatte (649€ UVP). Doch wenn man überlegt, was 600 Euro eigentlich sind, dann wiegt das Smartphone als Investition recht schwer. Daher gibt es auch in Zeiten von Whatsapp, Facebook und Google Maps immer noch Verfechter alter Handy-Modelle. Gründe dafür liegen auf der Hand.

Zum einen ist da die absolute Beständigkeit. Egal ob gemäß IP67 oder durch ähnliche Zertifikate klassifiziert: Einen Sturz aus einem Meter Höhe überlebt kein Glasdisplay. Jeder, dem schon einmal ein Nokia 3210 heruntergefallen ist, weiß, wie wenig dabei passiert. Hinzu kommt der geringe Wert: Ohne schlechtes Gewissen kann man das Mobiltelefon mitführen oder in den Spind im Schwimmbad schließen. Man hat halt keinen Warenwert von über 500 Euro in der Tasche.

Nicht nur sentimentaler Wert

Ein weiterer Faktor, der für die alten Handy-Modelle spricht, ist die Mode: Durch die immer weiter steigende Beliebtheit der Spiele-Klassiker Space Invaders und Snake, die sogar modernisierte Apps für Android und iOS ins Leben gerufen haben, gilt das alte Handy als “Retro-Objekt”. Doch nicht nur antiquarischen Wert haben die alten Modelle von Nokia, Siemens und Ericsson.

In jedem noch so alten Handy sind Edelmetalle verbaut und das zu einem weitaus höheren Anteil, als in heutigen Smartphones (Kunststoff und Glas bilden hier die Grundlage). Damit machen zwar wenige Modelle auch keinen hohen Wert aus. Wenn man aber bedenkt, dass sich mehrere Millionen Geräte in den deutschen Haushalten befinden, kommt eine ganz andere Summe zusammen. Nach einem Eintrag des WissensWert Blogs auf der Seite der ING Diba gibt es mehrere Möglichkeiten, mit den Mobiltelefon-Beständen im Kleiderschrank umzugehen. Zum einen lässt sich das alte Handy spenden, oder bei Rücknahme-Unternehmen verkaufen. Wichtig ist jedoch in jedem Falle, alle persönlichen Daten gründlich zu löschen, bevor man das Handy abgibt.

Bild: Image courtesy of Chaiwat / FreeDigitalPhotos.net

Filed in: Handys & Smartphones, TK-Magazin
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