T-D1 (= T-Mobile)
Von DeTeMobil (heute T-Mobile), einer Tochter der Deutschen Telekom, wurde am 1. Juli 1992 der kommerzielle Betrieb im D1-Handynetz gestartet. Innerhalb von nur einem halben Jahr konnten hier bereits rund 500.000 Kunden gewonnen werden, die sich für das Mobilfunknetz im 900 MHz-Band entschieden. Später folgte eine Ausweitung auf 1800 MHz, um die Anzahl der Verträge verarbeiten zu können, aktuell telefonieren mehr als 30 Millionen Kunden mit T-D1. Bis heute ist T-Mobile Marktführer in Deutschland und das D1-Netz das am meisten genutzte.
Daneben gibt es im GSM-Bereich noch das D2-Netz von Vodafone sowie die Netze von E plus bzw. O2 (Frequenz 1800 MHz). Im T-D1 Netz werden verschiedenste Kommunikationsinformationen digital übertragen, vom „normalen“ Gespräch über Kurzmitteilungen bis zu Daten, wie sie beim Versenden von E-Mails oder dem Internetsurfen am Handy entstehen. D1 ist also ein vielseitiges Netz, das jedoch durch das UMTS-Netz erweitert werden musste, denn nur in diesem ist es möglich, große Datenmengen schnell zu übermitteln, Dienste wie mobiles Breitband-Internet oder Videotelefonie sind bei D1 nicht möglich, werden von Kunden jedoch nachgefragt.
Bei T-D1 gibt es diesbezüglich nur die Möglichkeit, Daten per GPRS und EDGE zu übertragen. Hier liegen die Raten jedoch um ein Vielfaches niedriger als bei UMTS. Selbstverständlich gibt es im T-D1-Netz verschiedenste Tarife, die relativ gut an die Bedürfnisse der Kunden angepasst sind. Neben den klassischen Handyverträgen mit Abbuchung im Monatsrhythmus kann man sich auch für ein Mobiltelefon mit Wertkarte entscheiden, wobei hier die monatlichen Bereitstellungskosten entfallen. Dafür sind die Gesprächsgebühren pro Minute höher als bei einem Vertragstarif. In den meisten Fällen erhält der Kunde bei einer Entscheidung für das T-D1-Netz auch ein stark preisreduziertes Handy vom Anbieter.

02. Mai 2007
Allgemein